Unser 'Presse-Archiv': Jahr 2011.
Die Sortierung erfolgt nach Datum und ist nicht nach Bereichen gegliedert.
Die Inhalte stammen meist aus der örtlichen Presse und werden sämtlich unverändert wiedergegeben, Kommentare dazu werden stets
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Artikel aus Magazinen wie SPIEGEL, STERN oder FOCUS werden von uns nur auf die betreffenden Web-Seiten hin
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(zB. "spiegel-online"), aber nicht von uns selbst aufbereitet, ins Archiv aufgenommen und hier angeboten.
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Bereits am 22.11.2011 brachte die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) einen Artikel, der an Integration und Inklusion interessierten LeserInnen wenigstens ein Fragezeichen ins Gesicht zaubern konnte ...
aber lesen Sie selbst: Hannover will inklusive Stadt werden.
Sie finden am Schluß des Artikels auch noch einmal den Hinweis auf die 'UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung'.
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Gestern stellten in Hannover die Regierungsfraktionen einen Gesetzentwurf vor, nach dem Kinder mit und ohne Behinderung ab Sommer 2013 in Niedersachsen gemeinsam unterrichtet werden sollen.
Der 'große Wurf' kann das noch nicht sein – und ist es auch nicht:Behinderte dürfen ab 2013 in Regelschule.
(HAZ vom 05.11.2011)
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Eine gesetzliche Grundlage für die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung wird offenbar in eine 'noch weitere Ferne' gerückt, nämlich nicht vor August 2013 - darüber berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) am 06.10.2011 in Förderschulen werden später aufgelöst.
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Der Druck auf die niedersächsische Landesregierung steigt: neben der "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft", dem "Grundschulverband" und dem "Verband Bildung und Erziehung" fordern zunehmend lauter auch der niedersächsische Landkreistag und der Städtetag endlich einen Gesetzesentwurf zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen - sie wollen Planungssicherheit für Schulneu- und umbauten und die Zusage der Kostenerstattung: Schluß mit dem Aussortieren (Hannoversche Allgemeine Zeitung, HAZ).
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Erhalten Förderschulen doch Vorzug gegenüber Integrierenden Regelschulen ?
Während eine städtische und regionale Planungsgruppe bereits Eckpunkte ausarbeitet, die auch den weiteren Bestand einiger Förderschulen beinhalten, setzt sich ein Aktionsbündnis aus Vereinen und dem Stadtelternrat für die integrativ arbeitende Schule in Wohnortnähe ein:
Ruf nach mehr Schulplätzen für Behinderte
(Hannoversche Allgemeine Zeitung, HAZ).
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Bereits am 06.09.2011 berichteten die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG und die NEUE PRESSE in jeweils mehreren Artikeln über die jetzt geplanten Kita-Neubauten für die Stadt Hannover.
Wir wünschen für alle diese künftig nutzenden Familien, daß 'barrierefrei' auch wirklich eine weitgehende Barrierefreiheit bedeutet ...
Im Zuge der öffentlichen Diskussion um die Anzahl und Notwendigkeit der jetzt und künftig zur Verfügung stehenden Kita-Plätze haben wir trotz der inhaltlichen Überschnitte die Artikel aus beiden hannoverschen Tageszeitungen bei uns aufgenommen:
Stadt Hannover bekommt acht neue Kitas (HAZ) und
Stadt baut acht neue Kitas für 20 Millionen (NP).
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Integration und Inklusion gibt es, wenn es auch die notwendigen Strukturen gibt - was hier meint:
wenn es Betreuungsplätze für Kinder gibt, kann es dort auch Integration geben, und wenn ein Ort entsprechend barrierefrei ist, kann es dort auch Intergration geben ...
Das sind doch simple Selbstverständlichkeiten, die gar nicht erwähnt werden müssen ?
WEIL einfache Zusammenhänge nicht immer auch selbstverständlich sind, nehmen wir hier zwei Artikel der HAZ aus den letzten Tagen auf, die diese Unstimmigkeiten aufzeigen:
Niedersachsen läßt viele Eltern im Stich und
Anton will in die Schule.
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"Die erste Freundin, die ich hatte, hieß Heini" - die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG (HAZ) berichtet am 28.04.2011 über ein integratives Theaterprojekt des 'Jungen Theaters' im Ballhof: Liebe mit Behinderungen.
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Wie sieht der Alltag für ein behindertes Kind aus ? Und wenn es älter wird ? Welche Schwierigkeiten hat die Familie, wenn sie nicht bereit ist, den bisher 'üblichen' Weg zu gehen ? Und was kommt nach der Schule ?
Die HAZ bietet einen kleinen Einblick in eine Familie und gibt über einige, selbstverständlich ungenügend bleibende Antworten die Aussicht, daß die Vorstellung von Integration und Inklusion größer und weitergedacht werden muß, als bisher:
Außerhalb der Käseglocke (HAZ vom 11.04.2011).
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V."
www.gemeinsamleben-gemeinsamlernen.de/
veröffentlichte auf ihrer Web-Seite eine interessante und detailreiche Auflistung der Schulgesetze der Bundesländer Deutschlands,
bzw. die daraus extrahierten jeweiligen Regelungen zur sonderpädagogischen Förderung:
Regelungen zur sonderpädagogischen Förderung in Deutschland
Zitat dazu von der Web-Seite
Schulgesetze sind Ländersache, daher gibt es in jedem Bundesland andere Regelungen zur sonderpädagogischen Förderung. Um einen Überblick über den Stand in den einzelnen Bundesländern zu bieten, haben
Latham & Watkins in akribischer Arbeit alle entscheidenden Gesetze und Regelungen in einer Art Synopse zusammengefasst. Ein einzigartiger Überblick, der nun den direkten Vergleich ermöglicht über:
- die maßgeblichen Regelungen in den Ländern
- die Landesverfassungen
- Regelungen zum Benachteiligungsverbot
- die Schulrechte
Zitat-Ende
Wir bieten Ihnen hier zum Download die Pressemitteilung der 'Elternverbände für inklusive Bildung'
vom 26.03.2011
elternverbaende-inklusive-bildung_presse-info_2011-03-26 (Format PDF, 265 kB).
Stand 2011-03-26: auf der Web-Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft wird angemerkt, daß die dort angebotenen Daten den gesetzlichen Veränderungen entsprechend angepaßt werden. Wir empfehlen darum eine regelmäßige Nachschau.
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Karl Finke, Niedersachsens Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen, spricht sich eindeutig gegen 'Schwerpunktschulen' für hörgeschädigte oder sehbehinderte Kinder aus, und er fordert die Inklusion von Anfang an, sowie ein Inklusionsgesetz, das auch im Schulgesetz verankert sein müßte, nachzulesen in
Dazugehören — von Anfang an (HAZ vom 23.03.2011).
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Seit Anfang 2009 gilt bundesweit die
UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung, etliche Fachleute sprechen sich für eine möglichst schnelle gemeinsame Beschulung behinderter und nichtbehinderter Kinder aus, und noch viel mehr Eltern hoffen auf rasche politische Entscheidungen und Umsetzungen.
Aber noch sind viele Fragen völlig ungeklärt, und das Land Niedersachsen, hier ohnehin Schlußlicht in Deutschland, verschiebt die Aussicht auf einen Gesetz-ENTWURF auf Ende 2011: es geht schlicht um Geld.
Die aktuelle Situation beschreibt die HAZ am 15.03.2011 in ihrem ausführlichen Artikel
Vom Bittsteller zum Normalfall.
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Zum 01.03.2011 gründete die Region Hannover ein Forum, das sich für die Belange Behinderter einsetzen soll: Regionsforum für Behinderte gegründet (aus der HAZ vom 05.03.2011).
Anmerkung: am Schluß des Artikels finden Sie die Mitglieder des Forums im Moment seiner Gründung aufgelistet.
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Zum August diesen Jahres wird mit der "Paul-Dohrmann-Schule" in Hannover die erste Förderschule ihren Betrieb einstellen, fast alle Schüler sollen in Regelschulen integriert werden. Aber nicht alle Eltern freuen sich über diesen Schritt, so berichtet die HAZ am 21.02.2011 in Erste Förderschule löst sich auf.
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Der zweite Monat und der erste Presse-Artikel im Jahr 2011 über den Themenbereich 'Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung' beginnen für den Verein 'Mittendrin' mit einem wirklichen Paukenschlag ... und über den berichtet die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG (HAZ) am 01.02.2011 unter der eher harmlos klingenden Titelzeile: Rot-Grün will mehr Integration von Behinderten.
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Presse (Medien allgemein) 2011
[ Abgeschlossen am 2011-12-31 ]
VEREIN FÜR DIE INTEGRATION VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN