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Kurz-Konzept der Beratungsstelle (Format PDF, 63 kB)
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Und hier sehen Sie das Team 'Mittendrin - von links nach rechts: Svenja Bruck, Dr. Jan Vahlbruch, Elke Lengert, Luisa Apel, Barbara Wille.

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[ Presse-Mitteilung 'Mittendrin', September 2011 ]
Inklusion beginnt in den Köpfen eines jeden einzelnen Menschen!
Der Verein Mittendrin Hannover e. V. eröffnete am 2. September offiziell die erste barrierefreie unabhängige Beratungßtelle nach UN-Konventionen in der Burgstraße.
Als wir 2007 darüber nachdachten, einen Verein zu gründen, um auch andere Menschen an unserem neuen Wißen teilhaben zu laßen, haben wir nicht geahnt, welch große Resonanz wir damit haben würden. , so Dr. Jan Vahlbruch am 02. September 2011 bei der offiziellen Eröffnungsfeier der Beratungßtelle des Vereins Mittendrin Hannover e. V. . Er und Elke Lengert hatten soeben für ihre Kinder Finn, der mit dem Down Syndrom zur Welt kam, und Lukas, der vorgeburtlich einen Schlaganfall erlitten hatte, integrative Betreuungsplätze erkämpft. Es darf keine solchen Hürden geben - Eltern, die mit ihren Kindern vor solchen Aufgaben stehen, haben mit der Tatsache, daß ihr Kind behindert ist, an sich genug zu tun. Es muß selbstverständlicher werden, daß auch behinderte Kinder vollkommen normale Ausbildungswege einschlagen können, ohne daß dafür großer Aufwand betrieben werden muß. Dies war und ist der wichtigste Leitgedanke von Mittendrin Hannover e. V.
Das Angebot von Mittendrin Hannover e. V. richtet sich aber nicht nur an Eltern behinderter Kinder, sondern auch an Behinderte selbst sowie an Institutionen, die sich mit dem Thema befaßen. Es geht in erster Linie darum, die Themen Inklusion und Integration in den Köpfen zu etablieren. Weg von der Idee, besondere Menschen in Sonderpädagogischen Institutionen auszugrenzen und in Maßnahmen zu verwalten, hin zu einer Gesellschaft, in der es normal ist, wenn ein behindertes Kind in der Krabbelgruppe ist und wie seine Freunde eine Ausbildung absolviert und seinem Wunschberuf nachgeht.
Hier rennt Mittendrin Hannover e. V. offene Türen ein: Sozialdezernent Thomas Walter sprach stellvertretend für sämtliche Anwesenden des Rats (aller Parteien) der Stadt Hannover davon, wie wichtig die Betroffenenkompetenz der Beratung durch Mittendrin Hannover e. V. nicht nur für Hannover sei. Gäbe es die Betroffenenkompetenz von Mittendrin Hannover e. V. nicht, hätten wir wahrscheinlich noch immer das beschützte Ausbildungßystem und niemand dächte ernsthaft darüber nach, behinderte Menschen aktiv zu integrieren., sagte er. Wie er denken auch namhafte Wirtschaftsunternehmen, wie die TUI AG, die Mittendrin e. V. in den Jahren 2008/2009 durch eine Patenschaft und damit verbundene Zahlungen größerer Summen, gewißermaßen den finanziellen Grundstein für die Vereinsgründung legte.
Dies bestätigte auch Monika Scholdei-Klie, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen vertrat. Noch immer ist es sehr problematisch, ein behindertes Kind zu haben und anstatt Eltern dabei zu unterstützen, sehen sich diese einem Informationsdschungel ausgesetzt, den nur wenige nachvollziehen können., sagt e sie. Die wichtigsten Informationen seien für die Eltern nicht zugänglich, oft fehlten auch einfach die intellektuellen Fähigkeiten, juristische Texte zu verstehen und entsprechend richtig zu entscheiden. Schon die Beantwortung der Frage, was für das Kind richtig ist, sei vielfach schwierig zu beantworten. Ebenfalls fehle es an Unterstützung, um finanzielle Mittel zu beantragen, berichtete Frau Scholdei-Klie. Und weiter: Das Denken in Maßnahmen ist vollkommen überholt! Die Zeiten, in denen der Mensch zur Maßnahme kommt, weil es organisatorisch sinnvoll erscheinen mag, sind vorbei. Vielmehr muß es darum gehen, die individuelle, optimale Versorgung für jedes Kind zu erhalten.
Die betroffenen Familien verharren gezwungenermaßen viel zu lange in traditionellen Strukturen, weil die Mütter länger zu Hause bleiben, als geplant und die Väter mehr arbeiten müßten, auch um die nicht selten höheren finanziellen Anforderungen erfüllen zu können. Dies konstatierte Profeßor Dr. Bettina Lindmeier der Leibniz-Universität Hannover in ihrem Fachvortrag. Sie berichtete davon, daß das Hilfsangebot für Eltern nicht dem tatsächlichen Bedarf angepaßt sei, Eltern müßten selber aktiv werden. Es muß ergebnisoffen gefragt und diskutiert werden - wer fragt nach den Wünschen der Eltern?! Tatsache sei, daß die Schwierigkeiten, denen sich Eltern eines behinderten Kindes gegenüber sehen, proportional mit dem Grad der Behinderung anstiegen. Im Gegenzug verringerten sich die Auswahlmöglichkeiten für Förderungsmaßnahmen in derselben Relation.
Beratung wirkt!, sagte sie.
Mein Wunsch ist, daß wir uns eines Tages hier wieder treffen und wir die Auflösung des Vereins Mittendrin e.V. verkünden können, weil wir unsere Ziele haben verwirklichen können und ein gemeinsames Leben die Regel und nicht mehr die Ausnahme ist! Der Weg dahin ist noch weit und wir haben noch viel zu tun, aber der Grundstein dazu ist gelegt!. Ein schöneres Schlußwort hätte Dr. Jan Vahlbruch nicht finden können.
[ MITTENDRIN-HANNOVER E.V. ]
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[ Presse-Mitteilung 'Mittendrin', April 2011 ]
Endlich ist es soweit: Mittendrin Hannover e. V. bezieht Beratungsstelle
in der Burgstraße 7 in Hannovers Altstadt.
Am 2. April findet der Umzug von den provisorischen Räumlichkeiten in der Charlottenstraße in die neuen Räumlichkeiten in der Burgstraße statt, für die der Verein Mittendrin e. V. lange gefochten hat: auf knapp 54 qm kann nun endlich Eltern und Fachleuten kompetent und umfassend ein zentraler Anlaufpunkt angeboten werden. Zudem besteht ab dem 4. April auch die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Vereins Down-Syndrom Hannover e. V. zu informieren, der hier eine Anlaufstelle haben wird. Bei der Renovierung wurde auf Barrierefreiheit geachtet, sogar ein behindertengerechtes WC ist vorhanden. Dies soll am 22. Mai 2011, dem Autofreien Sonntag, offiziell gefeiert werden: in unmittelbarer Nähe zur Beratungsstelle sorgt die Big Band Second Star Band für musikalische Untermalung eines Rollstuhl-Parcours, der durch die gGISmbH (Gesellschaft für die Integration sozialer Dienste) initiiert wird. Die Verhandlungen mit einem Kinderzirkus sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Ausserdem wird es ein Kuchenbuffet geben. Bereits ab dem 4. April 2011 kann unter der Nummer 0163-1861994 ein Termin zur Beratung vereinbart werden, ab Mai wird die Beratungsstelle ihren Dienst dann vollständig mit geregelten Öffnungszeiten aufnehmen.
Der Verein Mittendrin Hannover e. V. engagiert sich für die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung.
Besonders freuen wir uns darüber, dass wir durch die großzügige Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover zwei Teilzeitstellen schaffen konnten. So können wir noch umfassender und schneller helfen! Dies ist ein großer Schritt beim Thema Integration/Inklusion!,
freut sich Elke Lengert, 1. Vorsitzende des Vereins Mittendrin Hannover e. V. Für Menschen mit Behinderung entsteht so nun unabhängiges Beratungsangebot hinsichtlich der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ganz besonderer Fokus bei der Arbeit von Mittendrin e. V. wird neben Kindergärten auf Schulen und Krippen gelegt.
Elke Lengert weiter:
Bisherige Realität für Kinder mit Behinderung war meist die Aussonderung in heilpädagogische Einrichtungen oder Förderschulen. Bestärkt durch die UN-Konvention wünschen sich immer mehr Eltern für ihr besonderes Kind einen integrativen Bildungsweg. In dieser Situation entsteht ein sehr hoher Beratungsbedarf bei allen Beteiligten.
Genau hier setzt der Verein an: Mittendrin e. V. will praktische Hilfestellungen zu den Themen Integration und Inklusion geben. Aktiv wird die Unterstützung im Umgang mit Behörden (Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsamt) und geeigneten Einrichtungen angeboten. Mit der neuen Beratungsstelle kann diese Arbeit nun auch vor Ort erfolgen.
Das Angebot richtet sich an Eltern wie Fachleute gleichermaßen. So wird es ab dem 4. April in der Burgstraße 7 ein umfangreiches Beratungsangebot geben: Für Eltern werden Themenbereiche rund um die frühzeitige unabhängige Aufklärung über integrative Bildung und Betreuung oder auch Hilfe bei der Suche nach einer wohnortnahen, integrativen Institution oder Unterstützung bei Antragsstellungen exemplarisch genannt. Für Fachleute reicht das Spektrum von Information über integrative Möglichkeiten und Förderungen an allen Bildungseinrichtungen bis zur Begleitung bei der Umstrukturierung zur integrativen bzw. inklusiven Bildungseinrichtung oder Einrichtung einer integrativen Gruppe. Dieses Angebot unterliegt einer kontinuierlichen Ergänzung und so sollen nach und nach immer mehr themenrelevante Interessengebiete abgedeckt werden.
So kann Mittendrin e. V. als gemeinnütziger Verein eine Beratungsstelle mit zahlreichen für Eltern und Einrichtungen attraktiven Angeboten ergänzen: Vorträge, Arbeitskreise, Vernetzungs- und Kontaktangebote. Die ab 4. April 2011 existierende Beratungsstelle entspricht den Anforderungen der UN-Konvention und erfüllt den Anspruch unabhängige Beratung zu gewährleisten.
[ MITTENDRIN-HANNOVER E.V. ]
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[ Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ), 22.03.2011, Seite 15 ]
Mittendrin eröffnet Beratung
Hilfe für behinderte Kinder
Mitte April startet der Verein Mittendrin
eine professionelle Beratungsstelle,
die Eltern und Institutionen unabhängig
über die Integration von Menschen mit
Behinderung informieren will. In dem
2007 gegründeten Verein haben sich betroffene
Eltern zusammengefunden. Sie
beraten bereits ehrenamtlich Familien,
die ihr Kind integrativ in Krippe, Kindergarten,
Hort oder Schule unterbringen
wollen. In Zukunft unterstützt die
Stadt die Arbeit mit rund 50000 Euro pro
Jahr, sodass eigene Räume in der Burgstraße
7 sowie Mitarbeiter auf zwei halben
Stellen finanziert werden können.
Wir sind sehr froh darüber. Die Landeshauptstadt
fördert als erste Kommune
in Niedersachsen ein unabhängiges Beratungsangebot
zur gleichberechtigten
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben,
sagt Vereinsvorsitzende Elke Lengert.
Bisher sei es für Kinder mit Behinderung
meist Realität, in heilpädagogische Einrichtungen
oder Förderschulen ausgesondert
zu werden. Aktuell gibt es nach Angaben
des Vereins für Kinder mit Handicaps
nur zehn integrative Plätze in Krippen
und fünf in Horten. In Kindergärten
reichen die Plätze für jedes zweite Kind
mit Behinderung.
Durch die UN-Behindertenrechtskonvention,
die ein Recht auf gesellschaftliche
Teilhabe postuliert, fühlten sich die
Eltern jetzt aber oft in ihrem Wunsch
nach integrativer Bildung und Betreuung
bestärkt, sagt Elke Lengert. Sie geht davon
aus, dass deshalb ein hoher Beratungsbedarf
entsteht. Der Verein wird
auch seine ehrenamtliche Arbeit fortsetzen.
Familien können sich rechtlich informieren,
erhalten Unterstützung bei
der Suche nach integrativen Einrichtungen
oder beim Ausfüllen von Anträgen.
Bildungseinrichtungen werden bei der
Einführung integrativer Angebote unterstützt.
Die Beratungsstelle will auchKontakt
zwischen betroffenenEltern herstellen,
Eltern-Kind-Gruppen und ein Elterncafé
organisieren. Geplant sind außerdem
Vorträge und Veranstaltungen.
Infos gibt es unter www.mittendrin-hannover.
de und unter (0511) 4500 644.
[ BÄRBEL HILBIG ]
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[ Presse-Mitteilung 'Mittendrin', März 2011 ]
Mittendrin Hannover e. V. eröffnet Beratungsstelle
Im April eröffnet in der Burgstraße 7 die Kontakt- und Beratungsstelle von Mittendrin Hannover e.V. Der Verein engagiert sich für die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung.
Wir sind sehr froh, denn die Landeshauptstadt Hannover unterstützt so als erste Kommune in Niedersachsen eine Forderung der UN-Behindertenrechtskonvention: Für Menschen mit Behinderung soll nun ein unabhängiges Beratungsangebot hinsichtlich der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zur Verfügung stehen,
berichtet Elke Lengert, 1. Vorsitzende des erst 2007 gegründeten Vereins. Der Fokus bei der Arbeit von Mittendrin Hannover e. V. wird neben Kindergärten auf Schulen und Krippen gelegt. Bisherige Realität für Kinder mit Behinderung war meist die Aussonderung in heilpädagogische Einrichtungen oder Förderschulen. Bestärkt durch die UN-Konvention wünschen sich immer mehr Eltern für ihr besonderes Kind einen integrativen Bildungsweg. In dieser Situation entsteht ein sehr hoher Beratungsbedarf bei allen Beteiligten. Genau hier setzt der Verein an: Mittendrin Hannover e. V. will praktische Hilfestellungen zu den Themen Integration und Inklusion geben. Aktiv wird Unterstützung im Umgang mit Behörden und geeigneten Einrichtungen angeboten. Mit der neuen Beratungsstelle soll diese Arbeit nun auch vor Ort erfolgen können.
Das Angebot richtet sich an Eltern wie Fachleute gleichermaßen. So wird es ab April in der Burgstraße 7 ein umfangreiches Beratungsangebot geben: Für Eltern werden Themenbereiche rund um die frühzeitige unabhängige Aufklärung über integrative Bildung und Betreuung oder auch Hilfe bei der Suche nach einer wohnortnahen, integrativen Institution oder Unterstützung bei Antragsstellungen exemplarisch genannt. Für Fachleute reicht das Spektrum von Information über integrative Möglichkeiten und Förderungen an allen Bildungseinrichtungen bis zur Begleitung bei der Umstrukturierung zur integrativen bzw. inklusiven Bildungseinrichtung oder Einrichtung einer integrativen Gruppe. Dieses Angebot unterliegt einer kontinuierlichen Ergänzung und so sollen nach und nach immer mehr themenrelevante Interessengebiete abgedeckt werden.
So kann Mittendrin e. V. als gemeinnütziger Verein eine Beratungsstelle mit zahlreichen für Eltern und Einrichtungen attraktiven Angeboten ergänzen: Vorträge, Arbeitskreise, Vernetzungs- und Kontaktangebote. Die ab April 2011 existierende Beratungsstelle entspricht den Anforderungen der UN-Konvention und erfüllt den Anspruch unabhängige Beratung zu gewährleisten. FETT Aktuell gehen die Arbeiten zur barrierefreien Beratungsstelle voran,
so Elke Lengert.
Wir freuen uns schon sehr auf den Einzug im April. Im Mai wird eine öffentliche Eröffnungsfeier stattfinden, die von verschiedenen thematischen Abendveranstaltungen begleitet wird. Dann wird Hannover beim Thema Integration/Inklusion einen großen Schritt weiter sein!.
[ MITTENDRIN-HANNOVER E.V. ]
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Kontakt- und Beratungsstelle
[ Letzte Änderungen in diesem Bereich: 2012-01-09, abends ]
VEREIN FÜR DIE INTEGRATION VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN